Willkommen auf öKO-PRODUKTE.DE

öko-produkte.de bietet Ihnen weiterführende Links auf Webseiten zum Thema Öko-Produkte und Ökologie in Österreich

Startseite > Ökologische Landwirtschaft

Der Begriff '''ökologische Landwirtschaft''' bezeichnet die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf der Grundlage bestimmter Produktionsmethoden, die eine umweltschonende Produktion sowie artgerechte Haltung von Tieren ermöglichen sollen.

Grundlegendes zu alternativen Landwirtschaftsformen

Abgrenzung

Im Unterschied zur konventionellen Landwirtschaft ist die ökologische oder biologische Landwirtschaft rechtlich verpflichtet, im Ackerbau unter anderem auf synthetisch hergestellte Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger und Grüne Gentechnik weitgehend zu verzichten. Den Erzeugnissen der ökologischen Landwirtschaft dürfen vor dem Verkauf als Bio-Lebensmittel keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, künstliche Farb- oder künstliche Konservierungsstoffe zugefügt werden. Die ökologische Viehzucht unterliegt strengeren Auflagen als die konventionelle, wie dem Verbot einzelner Futtermittel und höheren Mindestanforderungen im Platzangebot für Tiere. Die integrierte Landwirtschaft hat wie die ökologische einen gegenüber der konventionellen Produktion erhöhten Anspruch, umweltschonend zu wirtschaften, allerdings gelten dafür andere rechtliche Grundlagen.

Begriffe ähnlicher Bedeutung sind biologische Landwirtschaft, organische Landwirtschaft, Ökolandbau und alternative Landwirtschaft.

Weiterhin ist die biologisch-dynamische Landwirtschaft, auch biodynamische Landwirtschaft genannt, von der ökologischen Landwirtschaft zu unterscheiden. Sie beruht auf anthroposophischen Ideen von Rudolf Steiner.

Bioprodukte

Bei Lebensmitteln aus ökologischer Landwirtschaft spricht man von ?Bio-Lebensmitteln?. In der Europäischen Union ist der Begriff Bio-Lebensmittel gesetzlich definiert. Nur Produkte, die die gesetzlichen Kriterien erfüllen, dürfen als ?Bio? bezeichnet und mit einem Bio-Siegel versehen werden.

Unterschiede im Genusswert und in gesundheitlichen Wirkungen zwischen konventionell hergestellten und Bio-Lebensmitteln waren Gegenstand zahlreicher Studien. Untersuchungen über den Genusswert kamen zu keinen eindeutigen Ergebnissen ? in manchen Fällen erhielten ökologische, in anderen konventionelle Produkte bessere durchschnittliche Geschmacksbeurteilung. Meist wiesen Bio-Lebensmittel weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Cadmium und höhere Gehalte von einigen potentiell gesundheitsfördernden sekundären Pflanzeninhaltsstoffen, zum Beispiel Antioxidantien, auf. Für eine tatsächliche Gesundheitswirkung und damit gesundheitliche Vorteile des Konsums von Bio-Lebensmitteln gibt es bislang keine klaren Belege.<ref name="higher-antioxidant"> Wien 2016, S. 5.</ref>

Gekennzeichnet werden Bio-Lebensmittel in Deutschland verpflichtend durch Angabe der zuständigen Öko-Kontrollstelle, zusätzlich immer durch ein Bio-Siegel und häufig durch die Aufschrift ''aus kontrolliert biologischem Anbau'', abgekürzt ''kbA''. International ist die englische Bezeichnung ''organic'' üblich.

Folgeprodukte mit Zutaten ''aus ökologischem Anbau'' werden ohne Stoffe, die nach Gesetz als Geschmacksverstärker gelten, hergestellt. Es dürfen jedoch Zutaten verwendet werden, die von Natur aus reich an Geschmacksverstärkern sind. So kann Glutamat als Bestandteil von Hefeextrakt in einem Bio-Produkt verarbeitet werden. Der Zusatz von Aromastoffen ist erlaubt, wenn es sich um natürliche Aromen handelt.

Globale Bedeutung

{| class="float-right sortable wikitable" style="text-align:right" width="18%"
|+ Öko/Bio-Anbaufläche 2017<small> in Hektar, und Anteil an der Landwirtschaftsfläche 2010: http://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/5155222/5-18122012-BP-DE.PDF-->
|- style="background:#EFEFEF"
! Land || ha|| %
|-
|style="text-align:left"| Algerien || 772 || 0,002
|-
|style="text-align:left"| Argentinien || 3.385.827 || 2,3
|-
|style="text-align:left"| Australien || 35.645.038 || 8,8
|-
|style="text-align:left"| Ägypten || 105.908 || 2,8
|-
|style="text-align:left"| Äthiopien || 186.155 || 0,5
|-
|style="text-align:left"| Belgien || 83.510 || 6,4
|-
|style="text-align:left"| Brasilien || 1.136.857 || 0,4
|-
|style="text-align:left"| Bulgarien || 136.629 || 2,9
|-
|style="text-align:left"| China || 3.023.000 || 0,6
|-
|style="text-align:left"| Dänemark || 226.307 || 8,6
|-
|style="text-align:left"| Deutschland || 1.373.157 || 8,2
|-
|style="text-align:left"| Dominikanische Republik || 205.258 || 8,7
|-
|style="text-align:left"| Estland || 196.441 || 20,5
|-
|style="text-align:left"| Falklandinseln || 31.937 || 2,9
|-
|style="text-align:left"| Färöer || 253 || 8,4
|-
|style="text-align:left"| Finnland || 259.451 || 11,4
|-
|style="text-align:left"| Frankreich || 1.744.420 || 6,3
|-
|style="text-align:left"| Französisch-Guayana || 3.061 || 10
|-
|style="text-align:left"| Französisch-Polynesien || 1.491 || 3,3
|-
|style="text-align:left"| Griechenland || 410.140 || 5
|-
|style="text-align:left"| Indien || 1.780.000 || 1
|-
|style="text-align:left"| Irland || 74.336 || 1,5
|-
|style="text-align:left"| Israel || 5.758 || 1,1
|-
|style="text-align:left"| Italien || 1.908.653 || 15,4
|-
|style="text-align:left"| Japan || 9.956 || 0,2
|-
|style="text-align:left"| Kanada || 1.191.739 || 1,8
|-
|style="text-align:left"| Kasachstan || 277.145 || 0,1
|-
|style="text-align:left"| Kroatien || 96.618 || 6,2
|-
|style="text-align:left"| Lettland || 268.870 || 14,9
|-
|style="text-align:left"| Liechtenstein || 1.389 || 37,9
|-
|style="text-align:left"| Litauen || 234.134 || 8,1
|-
|style="text-align:left"| Luxemburg || 5.444 || 4,2
|-
|style="text-align:left"| Malta || 43 || 0,4
|-
|style="text-align:left"| Mexiko || 673.968 || 0,6
|-
|style="text-align:left"| Niederlande || 56.203 || 3
|-
|style="text-align:left"| Norwegen || 47.042 || 4,7
|-
|style="text-align:left"| Osttimor || 31.278 || 8,2
|-
|style="text-align:left"| Österreich || 620.764 || 24
|-
|style="text-align:left"| Peru || 315.525 || 1,3
|-
|style="text-align:left"| Philippinen || 200.065 || 1,6
|-
|style="text-align:left"| Polen || 494.979 || 3,4
|-
|style="text-align:left"| Portugal || 253.786 || 7
|-
|style="text-align:left"| Russland || 656.933 || 0,3
|-
|style="text-align:left"| Rumänien || 258.471 || 2
|-
|style="text-align:left"| Samoa || 106.406 || 37,6
|-
|style="text-align:left"| São Tomé und Príncipe || 8.780 || 18
|-
|style="text-align:left"| Schweden || 576.845 || 18,8
|-
|style="text-align:left"| Schweiz || 151.404 || 14,4
|-
|style="text-align:left"| Slowakei || 189.148 || 10
|-
|style="text-align:left"| Slowenien || 46.222 || 9,5
|-
|style="text-align:left"| Spanien || 2.082.173 || 8,9
|-
|style="text-align:left"| Sri Lanka || 165.553 || 6
|-
|style="text-align:left"| Tansania || 278.467 || 0,7
|-
|style="text-align:left"| Tschechien || 520.032 || 12,2
|-
|style="text-align:left"| Tunesien || 306.467 || 3
|-
|style="text-align:left"| Türkei || 520.886 || 1,4
|-
|style="text-align:left"| Uganda || 262.282 || 1,8
|-
|style="text-align:left"| Ukraine || 289.000 || 0,7
|-
|style="text-align:left"| Ungarn || 199.684 || 4,3
|-
|style="text-align:left"| Uruguay || 1.882.178 || 13
|-
|style="text-align:left"| Vanuatu || 14.881 || 8
|-
|style="text-align:left"| USA || 2.031.318 || 0,6
|-
|style="text-align:left"| Vereinigtes Königreich|| 497.742 || 2,9
|}

Laut dem .'' 14. Februar 2018, abgerufen am 14. Februar 2018.</ref>

Ozeanien verfügt mit 27,3?Mio.?ha über die größten Flächen (Fast die Hälfte der globalen ökologisch bewirtschafteten Fläche). Der größte Teil davon befindet sich in Australien. Europa (13,5 Mio.?ha) bewirtschaftet 23 % und Lateinamerika (7,1?Mio.?ha) 12 %.<ref name="Jahr2016" /> Asien verfügt über 3,4?Mio.?ha (8 %), Nordamerika 3,0?Mio.?ha (7 %) und Afrika 1,2 Mio. ha (3 %).<ref name="wooa15" />

Die Länder mit den weltweit höchsten Anteilen an der nationalen Anbaufläche sind Liechtenstein (37,7 %), Französisch-Polynesien (31,3 %), Samoa (22,4 %) und Österreich (21,9 %). In 15 Ländern werden mindestens 10 Prozent der Landwirtschaftsfläche biologisch bewirtschaftet, was einem neuen Rekord entspricht.<ref name="Jahr2016" /> Seit Ende 2015 setzt , 13. Juni 2018, abgerufen am 14. Oktober 2018.</ref>

Der globale Bio-Markt hatte gemäß IFOAM im Jahr?2013 einen Umfang von 72?Milliarden US-Dollar, davon 31?Milliarden US-Dollar in Europa. Die weltweit größten Bio-Märkte sind die USA (mit 35?Mrd.?$), Deutschland (9,6?Mrd.?$), Frankreich (5,6?Mrd.?$) und Großbritannien (2,6?Mrd.?$). Die Schweiz und Österreich folgen auf Rang acht und neun (mit einem Marktvolumen von 2,1?respektive 1,4?Mrd.?$).<ref name="wooa15" /> Das Marktforschungsunternehmen ''Ecovia Intelligence'' beziffert den globalen Markt für Bioprodukte 2016 auf 89,7 Milliarden US-Dollar (ca. 80 Milliarden Euro). Der grösste Markt sind die Vereinigten Staaten (38,9 Milliarden Euro), gefolgt von Deutschland (9,5 Milliarden Euro), Frankreich (6,7 Milliarden Euro) und China (5,9 Milliarden Euro). Auch 2016 verzeichneten wichtige Märkte ein zweistelliges Wachstum, und der französische Biomarkt wuchs um 22 Prozent. Der höchste Pro-Kopf-Verbrauch war mit 274 Euro in der Schweiz, den höchsten Biomarktanteil wies Dänemark auf (9,7 %).<ref name="Jahr2016" />

Der Weltagrarrat bezog 2008 im Kontext des Weltagrarberichts Stellung, wie die Ernährungssituation der Weltbevölkerung nachhaltig sichergestellt werden kann. Er empfahl eine Förderung der ökologischen Landwirtschaft.

An der BIOFACH 2019 wurden die Zahlen für das Jahr 2017 bekanntgegeben. Demnach wuchs der globale Markt auf 97 Milliarden US-Dollar (ca. 90 Milliarden Euro), es gab 2,9 Millionen Bioproduzenten, welche auf 69,8 Millionen Hektar Landwirtschaftsfläche biologisch produzierten.

Europäische Union

Der Anteil ökologischer Landwirtschaftsfläche an der Gesamtlandwirtschaftsfläche in der EU wächst kontinuierlich und lag 2013 zwischen 3,4 und 19,5 %.<ref name="wooa15" /> Die größte ökologisch bewirtschaftete Fläche in der EU hatte 2013 Spanien mit 1.610.129 ha. Prozentual gibt es in Österreich die meiste ökologische Landwirtschaft (19,5 % in 2013), die wenigste in Malta (weniger als 1 % in 2013).<ref name="wooa15" /> 2017 wurden in der EU 12,6 Mio. Hektaren ökologisch Bewirtschaftet, 7?% der landwirtschaftlichen Nutzfläche.

Die EU fördert innerhalb der gemeinsamen Agrarpolitik biologische Landwirtschaft intensiv und reguliert insbesondere die Zertifizierung streng.
Zentrales Instrument sind die ''EU-Bioverordnungen''?(EG)834/2007 (Basisverordnung) und (EG)889/2008 (Durchführungsbestimmungen).<ref name="bio-austria EU">''EU Bio Verordnung.'' bio-austria.at (abgerufen 2. März 2017).</ref>
Nach Artikel?27 dieser Verordnung melden die Mitgliedstaaten der Kommission ihre zuständigen Kontroll-Institutionen.<ref name="ec.europa control">''Control system.'' Europäische Kommission (englisch).</ref> Die Kontrollsysteme sind ? bis auf das zuständige Ministerium und ähnliche Oberaufsichten ? durchwegs aus der Privatwirtschaft heraus organisiert, nur die Niederlande, Dänemark, Finnland, Litauen und Estland haben eine streng staatliche Kontrolle, Spanien und Polen ein gemischtes System (Stand 2017).<ref name="ec.europa control" />

Deutschland

Die Anzahl der Bio-Erzeugerbetriebe und die ökologisch bewirtschaftete Fläche unterliegen einem stetigen Wachstum. Absolut gesehen ist der Anteil des ökologischen Landbaus an der gesamten deutschen Landwirtschaft trotz hoher Wachstumsraten jedoch nach wie vor relativ klein.
Die Anzahl der ökologischen Erzeugerbetriebe in Deutschland lag im Jahr 2013 bei 23.484. 2016 stieg sie um 9,6 % auf 27.132 Betriebe.
Die 2016 bewirtschaftete Fläche betrug 1,25 Mio.?ha, womit 7,5 % der in Deutschland landwirtschaftlich genutzten Fläche ökologisch bewirtschaftet wird. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von 14,9 %.

Aufgrund des Verzichts insbesondere auf synthetischen Stickstoffdünger ergibt sich eine Sonderstellung der Hülsenfrüchte und Futterpflanzen im Ökolandbau. Im Gegenzug bauen die Öko-Bauern signifikant weniger </ref> (ca. 1 %). Ackerfläche wird zur Erhöhung bzw. Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit sowie Prophylaxe von Pflanzenkrankheiten mit vielfältigen Fruchtfolgen bestellt. Hier ist der Anteil der Hülsenfrüchte mit Abstand am größten, ihre ökologische Anbaufläche machte im Jahr 2012 rund 27 % der Gesamtfläche für Hülsenfrüchte in Deutschland aus.<ref name="zahlendatenfakten" />

Der Markt für Bio-Lebensmittel ist einer der wenigen Wachstums-Segmente im deutschen Lebensmittelmarkt mit einem Jahreszuwachs um 1 bis 5 %. An die extreme interne Umsatz-Steigerung im Jahr 2001 um 35 % auf etwa 2,7 Milliarden Euro schloss sich eine durch einen Nitrofen-Skandal bedingte Konsolidierungsphase an. Zwar konnte sich die Öko-Branche von den Anschuldigungen freisprechen, jedoch führten die rezessiven Tendenzen der Weltwirtschaft im Jahre 2003 zu allgemeiner Kaufzurückhaltung und damit zu einer Stagnation des Öko-Marktes. Bis zum Juni 2004 stieg die Nachfrage schließlich auf allen Märkten wieder deutlich an, und die Konsolidierungsphase konnte unter Sortimentausweitungen im Lebensmitteleinzelhandel sowie durch werbewirksame Verkaufs- und Anzeigekampagnen überwunden werden.

Nach Zahlen des en. Da der Ökolandbau auch in anderen Ländern die Regional- und Direktvermarktung (Verkauf ab Hof) bevorzugt, werden in Deutschland umstellungswillige Landwirte in allen Regionen gesucht.

Wird die Entwicklung der Zusammensetzung des Bio-Umsatzes nach Absatzkanälen genauer betrachtet, so fällt auf, dass der konventionelle Lebensmitteleinzelhandel (Discounter, Supermärkte, Verbrauchermärkte und SB-Warenhäuser) seinen Marktanteil überproportional steigern konnte. Die in diesem Rahmen durch Werbung und Sortimentausweitung verursachte Nachfragesteigerung ist eine wichtige Komponente des geschilderten Marktwachstums von Öko-Lebensmitteln, welche sich mit einer einhergehenden Sensibilisierung des Durchschnittskonsumenten auf die Umsätze der traditionellen Öko-Fachgeschäfte (Naturkosthandel, Bioläden, Reformhäuser) positiv (in absoluten Zahlen gemessen) auswirkt.<ref name="ble"> auf: ''oekolandbau.de'', (84 kb), 1. März 2006.</ref>

Der Markt für ökologisch erzeugte Lebensmittel (Öko-Markt oder Bio-Markt) beträgt über 5 Milliarden Euro. Der Anteil am Gesamtumsatz auf dem deutschen Lebensmittelmarkt liegt bei rund 3 %. Seit dem Jahr 2000 wuchs der Markt fast durchgängig mit zweistelligen Wachstumsraten. Die Zahlen für das Jahr 2007 ermittelten ein Umsatzwachstum von 15 % auf 5,3 Milliarden Euro.
Wichtige Studien über die Entwicklung des Öko-Marktes in Deutschland und das Kaufverhalten der Verbraucher sowie die Einschätzung der weiteren Entwicklung durch Experten sind ebenfalls in dem Portal zu finden.

Österreich

Zwischen 2011 und 2015 stagnierte die Anzahl der Biobauern und Biofläche, stieg dann erstmals im Jahr 2016 wieder merklich an. Die Zahl der landwirtschaftlichen Bio-Betriebe ist 2017 im Vergleich zum Jahr davor um sechs Prozent auf 23.117 gestiegen. Die biologisch bewirtschaftete Fläche ist von 2016 auf 2017 um acht Prozent auf 619.380 Hektar gestiegen. Der Anteil der Bio-Flächen an allen landwirtschaftlichen Flächen stieg um 1,9 Prozentpunkte auf 23,9 Prozent.<ref name="kleinezeitung">''Zahl der Bio-Betriebe in Österreich legt auf über 23.000 zu.'' In: ''.'' 14. Februar 2018.</ref>

Der Umsatz von Bio-Frischwaren im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel (ohne Brot und Gebäck) stieg 2017 im Vergleich zum Jahr davor um 11,8?Prozent auf 508,3?Mio. Euro. Der höchste wertmäßige Bio-Anteil im heimischen Lebensmitteleinzelhandel entfiel 2017 auf Eier mit 21,6 %, gefolgt von Trinkmilch mit rund 18,5 %, Kartoffeln (16,9 %) und Frischgemüse (15,3 %). Bei Fruchtjoghurt, Obst und Butter ist der Bio-Anteil ebenfalls zweistellig. Käse liegt mit einem Bio-Anteil von 9,6 % etwas über dem Durchschnitt von 8,6 %. Niedrig ist der Anteil bei Fleisch und Wurst bei 4,5 bzw. 2,9 %.<ref name="kleinezeitung" /> In den Supermärkten (inklusive Discounter) lag der mengenmäßige Anteil von Bio-Lebensmitteln im Jahr 2007 bei 5,2 %,).

Der Verbrauch an Bioprodukten pro Kopf liegt bei 118?? (2013). Die Akzeptanz eines Mehrpreises für Bioerzeugnisse liegt bei 60 %.<ref name="bmlfuw Bio Markt" />

Die gute Entwicklung liegt neben frühen Pionierleistungen Einzelner primär an dem ''Bio-Aktionsprogramm'' des '' vertreten.

Dänemark

Der Gesamtwert der Ausfuhren an ökologisch erzeugten Agrarrohstoffen beziehungsweise Lebensmitteln belief sich 2017 auf umgerechnet 395,4 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 21 % gegenüber dem Vorjahr. Die Hauptabnehmerländer waren Deutschland (42 %), Schweden (16 %) und China (10 %). Milcherzeugnisse machten mit 160,8 Millionen Euro etwa 41 % der gesamten Ausfuhren aus. Es folgten Fleisch und Fleischwaren mit 44,9 Millionen Euro, sowie Obst und Gemüse mit 53,1 Millionen Euro. Die Einfuhren sind im selben Jahr um fast 22 % auf 522,6 Millionen Euro gestiegen. Dies liegt unter anderem auch am höheren Bedarf an Importfuttermitteln.

Frankreich

In Frankreich wurden 2017 Bioprodukte im Wert von 8,37?Milliarden?Euro verkauft. Dies entspricht einer Zunahme von 17 % gegenüber dem Vorjahr. 8,3 % aller Betriebe wirtschafteten nach biologischen Kriterien. An der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche hatte die Biofläche einen Anteil von 6,6 %.

Schweiz

Der Branchenverband , 13. Mai 2018, abgerufen am 13. Mai 2018.</ref>

Mit 6638 Bio-Betrieben wurde 2017 ein Plus von 5 % verzeichnet. Gemäss der Erhebung des , 8. Mai 2018, abgerufen am 11. Mai 2018.</ref> Die durchschnittliche Größe der ökologischen Betriebe lag 2017 bei 22,8 Hektaren, die konventionellen Betriebe hatten hingegen eine etwas kleinere durchschnittliche Größe von 19,9 Hektaren.

Zwischen September 2017 und August 2018 ist der Umsatz mit Bioprodukten erneut stark angestiegen.<ref name="BLW"></ref> Im Gegenzug machte sich bei den Produkten aus der konventionellen Landwirtschaft einen Umsatzrückgang bemerkbar.<ref name="BLW" />

Russland

2016 wurden hauptsächlich Getreide (23 %), Obst und Gemüse (22 %), Milchprodukte (13 %) sowie Fleisch und Fleischprodukte (11 %) produziert. Da Bioprodukte in Russland um ein Vielfaches teurer sind als nichtbiologische, liegen die größten Märkte mit mehr als 70 % des Gesamtumsatzes in Moskau und Sankt Petersburg.

Geschichte und Strömungen

Die Anfänge des ökologischen Landbaus

Viele vormoderne landwirtschaftliche Anbauweisen sowie einige heute noch existierende Formen der traditionellen Subsistenz-Landwirtschaft in Entwicklungsländern ähneln der ökologischen Landwirtschaft in der Nichtanwendung bestimmter Technologien (Mineraldünger, bestimmte Pflanzenschutzmittel), jeweils ohne dabei kontrolliert biologisch zu sein.
Abgesehen von der bereits 1786 von ist der einzige Vertreter der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise. Auf der anderen Seite steht der ''?organisch-biologische Landbau?'',

Biologisch-dynamische Wirtschaftsweise

Die Grundlage der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise bildet die Vortragsreihe ?Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft?, Inwieweit Rudolf Steiner die Schriften von Francé selber kannte und verwendete, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.
Hieraus und durch nachfolgende Facharbeiten entwickelte sich die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise. Die aus der anthroposophischen Naturanschauung heraus entwickelten Grundlagen beruhen in erster Linie auf wirtschaft zu integrieren. In den 1990er Jahren rückte der Betriebsorganismusgedanke sowie die Ausrichtung auf eine bäuerliche Lebenswelt zugunsten der Fragen des Naturschutzes und der Nachhaltigkeit in den Hintergrund, wobei die bisherige Landbaupraxis hinsichtlich umweltschonender Landbewirtschaftung erweitert und neu betrachtet wurde.
Der einzige biologisch-dynamische Anbauverband Demeter wurde in seiner heutigen Struktur als Vermarkter und Zertifizierer 1954 als Demeter-Bund e.?V. (heute Demeter e.?V.) gegründet. Allerdings geht seine Geschichte bis auf die Anfänge der biologisch dynamischen Bewegung zurück. So wurde bereits 1928 das heute international geschützte Markenzeichen ?Demeter? eingeführt, dem heute das Markenzeichen ?Biodyn? beigestellt ist, beide aus dem Umfeld der Anthroposophie.

Organisch-biologische Landwirtschaft

Angestoßen durch den Natürlichen Landbau der Lebensreformbewegung sowie durch das Konzept der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise entwickelten Bäuerinnen und Bauern der schweizerischen leiteten Maria und Hans Müller die Verantwortung der Landwirtschaft gegenüber der Familie als Lebensgemeinschaft und Tradition sowie gegenüber der Natur als Heimat und Schöpfung ab. Zudem flossen Ewald Könemanns Ansätze zu einer ökologischer Landbewirtschaftung in das Konzept ein.<ref name="koenemann" />
Die theoretische Grundlage des organisch-biologischen Landbaus lieferte der deutsche Arzt und Mikrobiologe Hans Peter Rusch (1906?1977), der 1951 zu den Müllers stieß. Seine Forschungsarbeiten lieferten neue Erkenntnisse über die Bodenmikrobiologie, deren Kreisläufe und die damit zusammenhängende Bodenfruchtbarkeit und wurden als Naturhaushaltkonzept des ?Kreislaufs der lebendigen Substanz? in den organisch-biologischen Landbau eingegliedert.
Dieses ökologische Landbausystem breitete sich in Deutschland ab den 1960er Jahren aus. Erstmals stellten Betriebe auf die organisch-biologische Wirtschaftsweise um, Das beschriebene System bildete die Grundlage für die weitere Entwicklung des ökologischen Landbaus in Deutschland, unter Ausnahme der sich eigenständig entwickelnden biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise.

Entwicklung des ökologischen Landbaus bis heute

Angesichts der sozialen, ökonomischen und vor allem ökologischen Folgen der chemisch-technischen Intensivierung der Landbewirtschaftung und der aufkeimenden Umweltbewegung gewann der ökologische Landbau in den 1970er und 1980er Jahren in Gesellschaft und Landwirtschaft an Bedeutung. Auf internationaler Ebene gründete sich 1972 die , zahlreiche Publikationen zum Thema ökologischer Landbau verlegt,<ref name="willer1998_65-68" /> und es kam zur Gründung weiterer Anbauverbände, z.?B. Biokreis (1979) oder Naturland (1982). Nachdem 1984 erste gemeinsame Rahmenrichtlinien zum Ökolandbau in Deutschland verabschiedet wurden, gründete sich 1988 die Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL) als Dachverband der Anbauverbände in Deutschland.<ref name="BÖLW" />
In den folgenden Jahren verbreitete sich der ökologische Landbau schnell. Einen maßgeblichen Beitrag hierzu leisteten nach der Wiedervereinigung die großflächigen ostdeutschen Betriebe sowie die staatliche Förderung seit 1989 im Rahmen des EG-Extensivierungsprogramms, seit 1994 durch die EG-Verordnung 2078/92 und seit 2000 durch die EG-Verordnung 1257/1999.<ref name="willer1998_65-68" /><ref name="BÖLW" /> 1991 wurden mit dieser EU-Ökoverordnung erstmals gesetzliche Standards für Bioprodukte, zunächst für pflanzliche und seit 1999 für tierische Erzeugnisse, festgelegt. Das 2001 eingeführte deutsche Biosiegel verliert mit der verpflichtenden Kennzeichnung durch das EU-Biosiegel an Bedeutung.
2002 löste sich die AGÖL auf und wurde durch den neuen branchenübergreifenden Spitzenverband aller Anbau-, Verarbeitungs- und Handelsverbände ?Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft? (BÖLW) ersetzt.<ref name="BÖLW" />
Eine bedeutende Rolle für die weitere Entwicklung des Ökolandbaus in Deutschland spielte das ?Bundesprogramm ökologischer Landbau? (BÖL), seit 2011 ?? bekannt wurde.

2013 gab die Regierung von Bhutan bekannt, dass sie als erstes Land der Welt auf 100 % ökologische Anbauweise umstellen wolle, setzte sich dafür aber keine Zeitvorgaben.

Produktionsstandards

Die ersten ökologischen Produktionsstandards wurden Mitte des 20. Jahrhunderts von Anbauverbänden geschaffen. Die ersten gesetzlichen Verordnungen entstanden in den 1980er Jahren in Österreich und Frankreich. 1991 etablierte die EU mit 2092/91 ihre erste Verordnung. In den 1990er Jahren etablierten mehrere europäische sowie lateinamerikanische und asiatische (inkl. Japan) Staaten gesetzliche Standards. Indien führte 2001, die USA 2002, China 2005 und Kanada 2006 (noch nicht umgesetzt) gesetzliche Standards ein. In der EU wurde eine überarbeitete Version am 1. Januar 2009 wirksam. Diese Standards werden gleichfalls in einigen Nicht-EU-Staaten umgesetzt. Bisher haben 69 Staaten gesetzliche Standards für ökologische Landwirtschaft implementiert, und 21 weitere Staaten arbeiten daran. Weltweit gibt es knapp 500 Zertifizierungs-Organisationen. Davon sind 37 % in Europa, 31 % in Asien und 18 % in Nordamerika. Die Staaten mit den meisten Zertifizierungs-Organisationen sind die USA, Japan, Südkorea, China und Deutschland. Die 2003 gegründete ''International Task Force on Harmonisation and Equivalence in Organic Agriculture'' bemüht sich um eine Harmonisierung der verschiedenen Richtlinien.<ref name="willer2008">H. Willer, M. Yussefi-Menzler, N. Sorensen (Hrsg.): ''The World of Organic Agriculture ? Statistics and Emerging Trends 2008.'' (PDF; 5,1?MB). IFOAM, Bonn and FiBL, Frick, 2008.</ref>

Allgemeines zum ökologischen Landbau der Anbauverbände

Im Folgenden seien einige entscheidende Punkte genannt, die den heutigen ökologischen Landbau der Anbauverbände charakterisieren sowie auf die Entwicklung der letzten Jahrzehnte Bezug nehmen. Diese Grundsätze beziehen sich auf beide in Deutschland vertretenen oben beschriebenen ökologischen Landbausysteme, wobei die konkrete Ausgestaltung der Grundlagen durchaus unterschiedlich ist.
  • Der ökologische Landbau bezog sich zunehmend auf die Konzepte der Ökosystem-Theorie, die den zugeführt.<ref name="lnrw2">Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (LNRW): </ref>
  • Der Bodenbewirtschaftung und der damit verbundenen Bodenfruchtbarkeit kommt eine große Bedeutung zu, weshalb auf vielseitige Fruchtfolge und schonende Bodenbearbeitung gesetzt wird. Zur Düngung werden betriebseigene pflanzliche und tierische Abfallstoffe verwertet und organische oder in natürlicher Form vorliegende mineralische Dünger eingesetzt. Auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel wird weitgehend verzichtet und stattdessen auf natürliche Regulationsmechanismen zurückgegriffen.<ref name="lnrw2" />
  • Anfang der 1980er wurde die artgerechte Tierhaltung erstmals thematisiert und Konzepte dazu entwickelt.
  • Die ökologische Landwirtschaft lehnt den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ab.<ref name="lnrw2" />

Bioverbände

Die Mehrzahl der ökologischen Produzenten haben sich in verschiedenen Anbauverbänden zusammengeschlossen wie in der Bundesrepublik Deutschland beispielsweise Biokreis, Bioland, Biopark, Demeter, Gäa oder Naturland, welche durch ihre im Vergleich zur EU-Gesetzgebung nochmals strengeren Bestimmungen und Kontrollen dem Verbraucher zusätzliche Produktsicherheit garantieren. In der Schweiz ist Bio Suisse der größte Anbauverband, in Österreich Bio Austria.

Im Folgenden wird zunächst eine Übersicht über die in Deutschland agierenden Anbauverbände, ihre Struktur und Aufgaben gegeben. Um deren Entstehung und Ideologien nachzuvollziehen, wird anschließend die geschichtliche Entwicklung des Ökolandbaus in Deutschland erläutert und nachfolgend der heutige ökologische Landbau der Anbauverbände vorgestellt. Dabei sollen die bestehenden ideellen und praktischen Unterschiede der beiden ideologischen Strömungen innerhalb der Biobranche herausgearbeitet werden. Zum Ökolandbau gemäß EU-Kriterien siehe diesen Abschnitt: dort findet sich ein Richtlinienvergleich, der die EG-Kriterien vom ökologischen Landbau der Anbauverbände abgrenzt.

Als Interessengemeinschaft ökologisch wirtschaftender Landwirte gegründet, haben sich die Anbauverbände als Vertreter von Erzeugern, Verarbeitern und Vermarktern der Biobranche in Politik und Gesellschaft mit dem vorrangigen Ziel der Ausweitung und Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus etabliert. Durch breite Netzwerke bestehender Infrastrukturen und Leistungen wie Beratung und Fortbildung bieten sie einerseits ihren Mitgliedern Entwicklungs-, Austausch- und Absatzmöglichkeiten. Andererseits sorgen Richtlinien und Labels für Qualitätssicherung und deren Kommunikation nach außen.

Anbauverbände

Allgemeines
{| class="wikitable sortable float-right" style="text-align:center"
|+ Übersicht über die in Deutschland zugelassenen Bioverbände
! Name !! Gründungs-
jahr !!class="unsortable"| Beschreibung !!class="unsortable"| Logo
|-
| Biokreis
| 1979
|style="text-align:left"| Verband für ökologischen Landbau
und gesunde Ernährung
|
|-
| Bioland
| 1971
|style="text-align:left"| Verband für
organisch-biologischen
Anbau
|
|-
| Biopark
| 1991
|style="text-align:left"| Fleisch produzierende Betriebe,
Schwerpunkt
nordöstliche Bundesländer
|
|-
| Demeter
| 1928
|style="text-align:left"| Einziger Verband für
biologisch-dynamischen Anbau,
weltweit tätig
|
|-
| Ecoland
| 1996
|style="text-align:left"| Regionaler Schwerpunkt
Hohenlohe
||-
| Ecovin
| 1985
|style="text-align:left"| Verband ökologischer Winzer
|
|-
| Gäa
| 1989
|style="text-align:left"| Schwerpunkt
neue Bundesländer
|
|-
| Naturland
| 1982
|style="text-align:left"| Eine der weltweit größten
Zertifizierungsorganisationen
für Ökoprodukte
|
|-
| Verbund Ökohöfe
|2007
|Schwerpunkt neue Bundesländer
|

|}
Im Jahre 1962 wurde die Stiftung Ökologie & Landbau in Deutschland gegründet. Diese koordinierte den Erkenntnis- und Erfahrungsaustausch nicht nur auf nationaler Ebene, sondern unterstützte maßgeblich den Aufbau der IFOAM (Internationale Vereinigung ökologischer Landbaubewegungen, Gründung 1972). Mit Bioland wurde 1971 der erste ökologische Erzeugerverband gegründet, 1979 dann Biokreis und 1982 Naturland.<ref name="willer1998_65-68" />

Die zweite Ausdehnungsphase des ökologischen Landbaus in Deutschland erfolgte durch unterschiedliche Faktoren. Es entstanden regionale Initiativen, die vom Weltbund zum Schutz des Lebens und teilweise auch den Landwirtschaftskammern unterstützt wurden. Dies führte zum Beispiel 1980 in Niedersachsen zur Gründung eines ?Versuchs- und Beratungsrings ökologischer Landbau?. 1984 wurden die gemeinsamen Rahmenrichtlinien zum Ökolandbau in Deutschland verabschiedet, lieferten wichtige erste rechtliche Grundlagen und halfen den ökologischen Landbau zusätzlich zu strukturieren und zu regulieren. Die ?Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau? (AGÖL) als Dachverband der Verbände in Deutschland wurde 1988 gegründet.

Der sprunghafte Anstieg der ökologisch wirtschaftenden Betriebe wurde seit 1989 durch das EG-Extensivierungsprogramms, die seit 1994 geltende EG-Verordnung 2092/91 und seit 2000 durch die EG-Verordnung 1257/1999 gefördert. Zahlreiche politische Maßnahmen stimulierten diese Entwicklung und festigten das Anliegen der deutschen Agrarpolitik, den ökologischen Landbau zu stärken.<ref name="willer1998_65-68" /> Seit 1. Januar 2009 haben die Verordnung (EG) 834/2007 und die Durchführungsverordnung 889/2008 die alten EU-Bio-Verordnungen abgelöst.

Derzeit gibt es in Deutschland neun ökologische Anbauverbände, die sich in Größe, Tätigkeitsbereich und regionaler Ausbreitung unterscheiden. Darüber hinaus gibt es den national agierenden ?Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft? (BÖLW), in dem die meisten der Anbauverbände sowie weitere fachverwandte Institutionen organisiert sind. Auf internationaler Ebene wird die Biobranche durch den Dachverband ?International Federation Of Organic Agriculture Movements? (IFOAM) vertreten.

Nach der Gründung der ?Pionierverbände? Demeter für biologisch-dynamischen und Bioland für organisch-biologischen Anbau etablierten sich Anfang der 1980er Jahre mit zunächst Biokreis und dann Naturland zwei weitere, inzwischen bundesweit tätige Anbauverbände. In Verbindung mit dem wachsenden Interesse an der Biobranche wurden vorrangig in den neunziger Jahren weitere Verbände gegründet, die produktbezogene (Ecovin) oder regionale (Gäa, Biopark, Ecoland und Verbund Ökohöfe) Schwerpunkte setzen.

Struktur und Aufgaben

Den Hauptanteil der Mitglieder der Verbände stellen Erzeugerbetriebe, daneben haben sich Fördermitglieder wie wissenschaftliche Institutionen oder Privatleute den Verbänden angeschlossen. Die Vertragspartner der Verbände wie Lebensmittelhersteller, Verarbeitungsbetriebe und Handelsunternehmen etablieren Absatz- und Vermarktungswege für die Verbandserzeugnisse. Die Einnahmequellen der Verbände ergeben sich im Wesentlichen aus den Mitgliedsbeiträgen und den Lizenzgebühren der Vertragspartner für die Nutzung des Verbandssiegels.

Durch die Zusammenarbeit mit fachverwandten Interessengruppen, gesellschaftlichen Organisationen und wissenschaftlichen Institutionen verfügen die Verbände teilweise über große Informationsnetzwerke sowohl zur internen Weiterentwicklung als auch zur Einflussnahme in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Des Weiteren ist allen Anbauverbänden die Herausgabe eigener Richtlinien für die Erzeugung und Verarbeitung im ökologischen Landbau gemein. An diese müssen sich ihre Mitglieder halten, was durch regelmäßige Kontrolle auf Einhaltung der Standards gewährleistet und mit der Möglichkeit einer Zertifizierung mit dem verbandseigenen Label belohnt wird. Die Richtlinien der jeweiligen Verbände ähneln einander sehr in Inhalt und Ausführung. Jedoch liegen ihnen teils verschiedene Grundsätze und Ideologien zugrunde, was aus der Entwicklung des ökologischen Landbaus hervorgeht. Bei der Erarbeitung der EG-Öko-Verordnung und deren Richtlinien für die ökologische Landwirtschaft wurde auf diese privatwirtschaftlichen Standards der Anbauverbände zurückgegriffen, jedoch gehen Letztere klar über den gesetzlichen Standard hinaus.

Sowohl die EG-Öko-Verordnung als auch die verbandsinternen Regelungen verlangen eine jährliche Überprüfung der Einhaltung der jeweiligen Richtlinien. Die EU-Bio-Zertifizierung wird vom Fachpersonal staatlich zugelassener, privatwirtschaftlicher Kontrollstellen durchgeführt. Die Kontrollstellen übernehmen gegebenenfalls im Auftrag des kontrollierten Betriebs oder des jeweiligen Verbands die Zertifizierung nach den Verbandsrichtlinien. Der Betrieb ist nach erfolgreicher Kontrolle und Ausstellung eines Zertifikats dazu berechtigt, seine Waren mit einem Bio-Siegel zu kennzeichnen. Sofern die Vertragspartner des Verbandes das Verbandssiegel ebenfalls nutzen wollen, erstrecken sich die Richtlinien und das beschriebene Kontrollsystem auf diesen Teil der Wertschöpfungskette.

Aus dem übergeordneten Ziel der Weiterentwicklung und Verbreitung des ökologischen Landbaus ergibt sich ein vielfältiges Aufgabengebiet für die Verbände. In ihrer Beratungsfunktion stellen die Verbände ihren Mitgliedern und Vertragspartnern ein breites Informations- und Betreuungsangebot zu Fragen der ökologischen Produktion, des Öko-Marktes und der Agrarpolitik zur Verfügung. Zusätzlich fungieren sie als Plattform für Erfahrungsaustausch und Kommunikation der Mitglieder und Partner untereinander, wobei konkrete Leistungen wie Konferenzen, Fortbildungen und Publikationen zu nennen sind. Einige Verbände unterstützen in diesem Zusammenhang gezielt Betriebe bei der Umstellung auf ökologische Wirtschaftsweise.<ref name="gäa"></ref> Durch die Bindung der Vertragspartner sowie der Bereitstellung von Infrastrukturen und Distributionskanälen verbessern die Verbände einerseits die Absatzmöglichkeiten der Erzeuger für ihre Produkte sowie andererseits den Zugang der Vermarktungsseite zu ökologischen Erzeugnissen.

Einen weiteren großen Aufgabenbereich stellt die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit dar. Zum einen informieren die Verbände die Verbraucher oder Unternehmen, zum anderen versuchen sie durch Mitsprache und Organisation in Politik und Gesellschaft ihre Mitglieder zu vertreten und die Rahmenbedingungen für den ökologischen Landbau mitzugestalten.

Wie oben bereits ausgeführt stellt des Weiteren die Herausgabe und Weiterentwicklung von Richtlinien für Produktion und Verarbeitung, die Kontrolle auf deren Einhaltung und nachfolgender Zertifizierung sowie ggf. Sanktionierungsmaßnahmen bei Nichteinhaltung eine wesentliche Aufgabe der Verbände dar.

Dachverbände

Die Internationale Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM) wurde 1972 als internationaler Dachverband ökologischer Anbauverbände und Organisationen gegründet mit dem erklärten Ziel einer weltweiten Einführung ökologischer, sozialer und ökonomisch vernünftiger Systeme, die auf den Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft beruhen.<ref name="ifoam">International Federation of Organic Agriculture Movement: </ref>

Neben der Formulierung und Ausarbeitung der Grundsätze der ökologischen Landwirtschaft erarbeitet die IFOAM ein Akkreditierungsprogramm als internationales System zur Qualitätsgarantie für Öko-Produkte. Dabei können sich Anbauverbände, die nach von der IFOAM entwickelten Kriterien und Richtlinien wirtschaften, zertifizieren lassen und erhalten somit einen internationalen Status als Öko-Zertifizierer. IFOAM vertritt die (zertifizierte) ökologische Landwirtschaft, ihre Prinzipien und Organisationen, in verschiedenen internationalen Institutionen und Organisationen.

Alle oben genannten Anbauverbände sind Mitglieder im IFOAM, wobei nicht alle durch IFOAM akkreditiert sind.<ref name="iofamdir">International Federation of Organic Agriculture Movement: </ref> Nach dem aufeinander folgenden Austritt mehrerer Anbauverbände Anfang der 2000er Jahre legte die AGÖL 2002 ihre Arbeit nieder.

Im selben Jahr wurde der ?Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft? (BÖLW) gegründet und fungiert inzwischen als Spitzenverband nicht nur der Anbauverbände, sondern der Lebensmittelverarbeiter und Händler ökologischer Erzeugnisse. Anders als bei der AGÖL werden keine einheitlichen Richtlinien mehr erarbeitet, was letztendlich zur Auflösung der AGÖL beigetragen hat.

Der BÖLW fördert die Entwicklung der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder in Politik und Gesellschaft. Er hat sich daher zum Ziel gemacht, die allgemeinen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für diese Wirtschaftsform zu verbessern sowie im Besonderen die Qualitätssicherung für ökologische Produkte zu verfolgen und das Vertrauen der Verbraucher in ebendiese Produkte zu stärken.

Alle in Deutschland ansässigen Anbauverbände sind Mitglied im BÖLW, daneben ist der BÖLW selbst Mitglied im IFOAM.<ref name="iofamdir" />

Ökologische Produktion nach EU-Kriterien

Bis Anfang der 1990er Jahre gab es nur wenige ökologisch wirtschaftende Betriebe, die sich nicht einem der Anbauverbände angeschlossen hatten. Ab Inkrafttreten der EG-Öko-VO 1991 gab es für Betriebe die Möglichkeit, außerhalb der Verbände nach anerkannten, ökologischen Richtlinien zu produzieren. Dies sowie der Ausbau von Förderprogrammen seitens des Bundes ließ die Zahl der verbandsungebundenen Betriebe sprunghaft anwachsen.

Zugelassene Pflanzenschutzmittel

Gemäß der Durchführungsverordnung (EG) Nr. 889/2008 dürfen in der ökologischen Produktion nur die dort genannten Mittel und unter bestimmten Verwendungsvorschriften zum Pflanzenschutz verwendet werden.

Sparten der ökologischen Landwirtschaft

Ökologische Pflanzenproduktion

Bei der ökologischen Pflanzenproduktion wird auf Monokulturen und den Einsatz chemischer Syntheseprodukte, wie Fungizide, Herbizide und Insektizide, Kunstdünger, Wachstumsregulatoren und Antibiotika sowie gentechnisch veränderter Mittel und Produkte verzichtet. Stattdessen werden dem Boden nur durch Mist- oder Güllegaben und Gründüngung möglichst aus eigenen Mitteln Nährstoffe zugeführt (»Bevor ein Knospe-Betrieb Hofdünger von nichtbiologischen Betrieben zuführt, muss neu der Nachweis erbracht sein, dass innerhalb der Distanzlimiten keine Biohofdünger angeboten werden«)<ref name="CH2019"></ref> und ökologische Verfahren zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung genutzt (''mechanisch'' durch gezieltes Striegeln oder ''thermisch'' durch Abflammen). Die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln ist stark eingeschränkt. Neben Pflanzenpräparaten (wie Brennnesseljauche, Schachtelhalm-, Wermut-, Algenextrakte), Pyrethrumextrakt (ohne chemisch-synthetische Pyrethroide) oder Ölemulsion auf der Basis von Paraffinölen, Pflanzenölen oder tierischen Ölen (ohne Beimischung chemisch-synthetischer Insektizide) sind für manche Einsatzgebiete in begrenztem Umfang genau definierte anorganische Schutzmittel (etwa bestimmte Kupfersalze als Saatgutbeizmittel oder Netzschwefel als Fungizid) zugelassen. Zur Vermeidung von Krankheiten und Schädlingen werden bevorzugt bewährte und robuste Sorten angepflanzt. Falls nötig und wenn möglich, wird auf Methoden der biologischen Schädlingsbekämpfung zurückgegriffen.

Der Einsatz von erdlosen Pflanzensubstraten ( EU, 2012, Abschnitt ?4.6. Aussichten für neue europäische Vorschriften für Gewächshäuser?</ref>

Mittels spezieller Anbaumethoden wie Ecofarming oder Permakultur wird teilweise versucht, sich im Kulturanbau den Wachstumsmustern der Natur zu nähern, um mit möglichst geringem Fremdmitteleinsatz, etwa durch pfluglose Bodenbearbeitung zur Schonung der Bodenlebewesen, einen möglichst hohen Ernteertrag zu erzielen.

Ökologische Tierzucht und Tierhaltung

Die ökologischen Erwägungen begannen bei der Agrarwirtschaft, nach und nach wurden die Vorgaben auf die Tierzucht und Tierhaltung übertragen.
Seit dem 1. Januar 2009 gilt die EU-Bioverordnung,<ref name="Artikel14"></ref> Außerdem können Abfälle aus der Pflanzenproduktion durch Tierhaltung besser verwertet werden (Kreislaufwirtschaft).

Die ökologische Viehwirtschaft basiert auf artgerechter Haltung, der Bevorzugung ökologischer Vielfalt, der Bevorzugung von Rassen, die sich ihrem Umfeld am besten angepasst haben, und der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten; zudem ist einheimischen Rassen bei gleichen Voraussetzungen Vorrang einzuräumen.
Es wird eine extensive Produktionsform vorgeschrieben. Der Zukauf von Futtermitteln ist reglementiert, und die Verfütterung von Tiermehl war bereits vor dem, derzeit (Stand 2013) nur Aquafarmen ausnehmenden, seit 2001 geltenden EU-Verbot nicht gestattet. Ferner sind lange Lebendtransporte von Schlachtvieh über große Distanzen nicht erlaubt, wobei in diesem Punkt signifikante Unterschiede zwischen EU-Öko-VO und den Anbaubetrieben bestehen. Für die Schlachtung selbst gibt es keine bio-spezifische Richtlinien.<ref name="CH2019" /> Der Absatz der Erzeugnisse findet nach Möglichkeit unter den Gesichtspunkten eines regionalen Kreislaufs statt.

Anfang 2008 haben einige Futtermittelhersteller die Gesellschaft für oekologische Tierernährung e.?V. (GOETE) gegründet.

''Tierschutz''
  • Die Bestimmungen schreiben Unterkünfte in genügender Größe, ausreichende Belüftung und Helligkeit vor. Die ökologische Viehzucht lehnt Massenzuchtmethoden zur Ertragssteigerung, wie die Aufzucht von Tieren auf engstem Raum oder ständige Beleuchtung, ausdrücklich ab.
  • Die Bewegungsfreiheit der Tiere muss in jedem Fall gewährleistet sein, und die natürlichen Aktiv- und Ruhephasen müssen respektiert werden.
  • Die richtige Ernährung der Tiere basiert auf Produkten, die aus ökologischem Anbau stammen. Tierproteine dürfen weder direkt noch als Beimischung im Futter gefüttert werden. Bei Säugetieren ist die Einhaltung einer bestimmten Stillzeit vorgeschrieben.
  • Um die Tiere gesund zu erhalten, soll gegen Infektionen und andere Krankheiten auf bestmögliche Weise vorgesorgt werden: Neben der Bevorzugung widerstandsfähiger Rassen müssen Faktoren wie ein an die Umweltbedingungen und baulichen Gegebenheiten angepasster Viehbestand und dessen ausgewogene Ernährung beachtet werden.
  • Sollten sich trotz vorbeugender Maßnahmen Gesundheitsprobleme ergeben, werden umgehend Behandlungsmaßnahmen<ref name="Artikel14" /> eingeleitet, die die Anforderungen für Ökobetriebe erfüllen. Hierbei werden vorzugsweise pflanzliche oder homöopathische Mittel und Spurenelemente als Medikamente eingesetzt und der Gebrauch von synthetischen Chemieprodukten oder Antibiotika weitestgehend eingeschränkt. Letztgenannte Mittel dürfen in keinem Fall zu Vorbeugungszwecken eingesetzt werden.
  • Ausdrücklich verboten ist jede Form von wachstumsfördernden oder ertragssteigernden Mitteln (z.?B. Hormone). Außerdem werden Techniken abgelehnt, die der Synchronisierung der Fruchtbarkeitszyklen auf unnatürlichem Wege dienen, sowie die Übertragung von Embryos und gentechnische Veränderungen.
  • Zudem gibt es Vorschriften über den richtigen Transport der Tiere: der Stress für die Tiere muss auf ein Minimum reduziert werden; Beruhigungsmittel für die Transportdauer sind verboten.

Die einzelnen Anbauverbände und Markenfleischprogramme unter den verschiedenen Öko- und Bio-Siegeln unterscheiden sich jedoch in einigen Punkten deutlich voneinander, besonders hinsichtlich Verbot oder Zulassung betäubungsloser Kastrationen und Enthornungen der Tiere.

Ökolandbau und Biogas

Derzeit gibt es bundesweit schätzungsweise 180 Biogasanlagen, die von Betrieben des ökologischen Landbaus betrieben werden. Anders als bei konventionell wirtschaftenden Betrieben mit Biogasanlagen spielt der Mais als Energiepflanze für die Ökolandwirte nur eine recht geringe Rolle. Wichtiger sind hingegen Kleegras und Reststoffe wie Gülle und Mist. Der Ökolandbau bietet auch Anregungen für konventionell arbeitende Betriebe, was beispielsweise den Anbau von Zwischenfrüchten und Untersaaten oder den gleichzeitigen Anbau mehrerer Pflanzen betrifft. So können konventionelle Betriebe für ihren Energiepflanzenanbau von den Erfahrungen der Ökobetriebe profitieren.

Um die Emission von Mikroplastik nicht weiter zu befördern, will Bio Suisse ab 2020 keine Gärreste mehr aus Biogasanlagen in denen auch in Kunststoff verpacktes Material vergärt wird auf seinen Feldern verteilen.<ref name="CH2019" />

Umweltwirkungen

Laut einer 2012 veröffentlichten Meta-Analyse europäischer Daten ist die ökologische Landwirtschaft pro Flächeneinheit generell umweltfreundlicher, aufgrund geringerer Flächenerträge jedoch nicht immer pro Ertragseinheit.<ref name="tuomisto" /> Gemäß einer 2017 veröffentlichten Übersichtsarbeit hat sie, im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft, pro Ertragseinheit einen höheren Flächenbedarf, ein höheres Eutrophierungspotenzial, ein höheres Versauerungspotenzial, einen niedrigeren Energiebedarf, geht aber mit ähnlich hohen Treibhausgasemissionen einher.<ref name="clark2017"></ref> Generell verringern eine Umstellung auf mehr pflanzliche Nahrungsmittel und die effizientere Nutzung von Dünger und Futtermittel Umweltwirkungen deutlicher als eine Umstellung auf ökologische Landwirtschaft.<ref name="clark2017" />

Ökobilanz

Eine umfassende britische Studie verglich die Ökobilanz von ökologischer und konventioneller Produktion für zehn verschiedene Pflanzen- und Tiererzeugnisse in England und Wales.

{| class="wikitable sortable" style="width:60em; text-align:right;"
|+ Ökobilanz pro Ertragseinheit ökologischer Landwirtschaft im Vergleich zu konventioneller in England und Wales (konventionell?=?100 %)<ref name="Defra">; A. Williams, E. Audsley, D. Sandars''Determining the environmental burdens and resource use in the production of agricultural and horticultural commodities. Main Report.'' Defra Research Project IS0205. Cranfield University and Defra, Bedford 2006, Hergeleitet aus Tabellen 44, 46, 47, 54?59 und 64.</ref>
! Produkt
!! Primär-
energie-
bedarf
!! Globales
Erwärmungs-
potential
!! Eutro-127phierungs-
potential
!! Versauerungs-130potential
!! Pestizid-
einsatz
!! Schwer-
metall-
eintrag
!! Flächen-
bedarf
!! Wasser-
bedarf
|-
|style="text-align:left"| Brotweizen || 87 % || 314 % ||
|-
|style="text-align:left"| Raps || 88 % || 273 % ||
|-
|style="text-align:left"| Kartoffeln || 102 % || 22 %
|-
|style="text-align:left"| Tomaten60 %
(40 %) || 189 %
(131 %) || 190 %
(134 %) || 129 %
(89 %)
|-
|style="text-align:left"| Rindfleisch || 86 % || 183 % ||
|-
|style="text-align:left"| Schweinefleisch || 94 % || 173 % ||
|-
|style="text-align:left"| Geflügelfleisch || 132 % || 146 % || 176 % || 153 % || 8 % || 341 % || 219 % ||
|-
|style="text-align:left"| Schaffleisch || 70 % || 226 % ||
|-
|style="text-align:left"| Eier || 114 % || 127 % || 132 % || 112 % || 1 % || 113 % || 224 % ||
|-
|style="text-align:left"| Milch || 50 % || 166 % ||
|}
{{FNBox|

}}

Sie ergab für die untersuchten Feldfrüchte, dass bei ökologischer Produktion das Treibhauspotenzial nur wenig unter dem konventioneller Produktion liegt. Grund ist, dass in allen Anbaumethoden der zugeführte Stickstoff und das daraus unter Sauerstoffmangel gebildete klimawirksame Distickstoffmonoxid gegenüber dem Primärenergiebedarf dominieren. Hinsichtlich anderer Umweltlasten fanden sie kein klares Bild, oft ergab sich jedoch für ökologische Produktion eine höhere Last.

Für Tierprodukte war der Primärenergiebedarf ökologischer Produktion deutlich niedriger, Geflügelprodukte bildeten hier aufgrund niedrigerer Produktivität eine Ausnahme. Ein ähnliches Bild ergab sich für die Nutzung abiotischer Ressourcen, während die meisten übrigen Umweltlasten höher waren. Hinsichtlich des Treibhauspotenzials ergab sich für Tierprodukte kein einheitliches Bild. Für alle Produkte war bei ökologischer Produktionsweise deutlich mehr Fläche notwendig, um gleiche Erträge zu erzielen.

Organische Substanz im Boden

Laut einer 2012 veröffentlichten Meta-Analyse europäischer Daten ist die gelöste organische Substanz im Boden (DOM) in der ökologischen Landwirtschaft um 7 % pro Flächeneinheit höher als in der konventionellen Landwirtschaft. In der konventionellen Landwirtschaft sei mit der Zugabe von organischem Dünger ein ebenso hohes oder höheres Niveau möglich.<ref name="tuomisto" />

Nährstoffverluste

Laut einer 2012 veröffentlichten Meta-Analyse europäischer Daten sind die Nährstoffverluste der ökologischen Landwirtschaft niedriger pro Flächeneinheit und höher pro Ertragseinheit.<ref name="tuomisto" />

Eutrophierungs- und Versauerungspotenzial

Laut einer 2012 veröffentlichten Meta-Analyse europäischer Daten ist das Eutrophierungs- und Versauerungspotenzial der ökologischen Landwirtschaft niedriger pro Flächeneinheit und höher pro Ertragseinheit.<ref name="tuomisto" />

Flächenbedarf

Die durchschnittlichen Erträge pro Hektar ökologischen Pflanzenbaus liegen deutlich unter denen des konventionellen Pflanzenbaus (laut einer von Wissenschaftlern der Universität Wageningen durchgeführten und 2012 veröffentlichten Auswertung

Die Bodenfruchtbarkeit wird im ökologischen Landbau primär durch organischen Wirtschaftsdünger, durch das Einarbeiten von Leguminosen und die Zugabe von Mist und Gülle erhöht, nur ergänzend ist die Zugabe bestimmter mineralischer Handelsdünger erlaubt. Im konventionellen Landbau wird vor allem mineralisch oder mit Gülle gedüngt. Die höheren konventionellen Erträge bedeuten, dass die Bodenfruchtbarkeit im konventionellen Pflanzenproduktion meist höher ist.<ref name="Trewavas" />

Laut einer 2012 veröffentlichten Meta-Analyse europäischer Daten liegt der Flächenbedarf der ökologischen Landwirtschaft in Europa pro Ertragseinheit um 84 % höher. Dies lasse sich vor allem mit niedrigeren Pflanzenerträgen (75 %) aufgrund geringerer Nährstoffversorgung erklären, außerdem geringeren Tiererträgen und dem höheren Anbau von Pflanzen zur Gründüngung.<ref name="tuomisto" />

Energieaufwand

Laut einer 2012 veröffentlichten Meta-Analyse europäischer Daten ist der Energieaufwand der ökologischen Landwirtschaft pro Ertragseinheit niedriger. Der Unterschied lässt sich vor allem mit dem Energieaufwand bei der Produktion und dem Transport von synthetischem Stickstoffdünger in der konventionellen Landwirtschaft erklären.<ref name="tuomisto" /> Laut dem FiBL brauchen die biologischen Verfahren 19 Prozent weniger Energie pro Ertragseinheit. Bezogen auf die Fläche sind es 30?50 Prozent.

Treibhausgasemissionen

Laut einer 2012 veröffentlichten Meta-Analyse europäischer Daten unterscheiden sich die Treibhausgasemission der ökologischen Landwirtschaft pro Flächeneinheit im Durchschnitt nicht von der konventionellen; in manchen Produktionszweigen sind sie höher und in anderen niedriger.<ref name="tuomisto" />

Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und Verbraucherschutz und der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sahen in ihrem 2016 veröffentlichten Klimaschutzgutachten in einer Ausdehnung der ökologischen Landwirtschaft keinen eindeutigen Beitrag zum Klimaschutz. Zwar seien die Treibhausgasemissionen pro Flächeneinheit im ökologischen Landbau in der Regel niedriger als im konventionellen Landbau, aufgrund der teilweise deutliche niedrigeren Erträge und Leistungen gelte dies jedoch nicht für produktbezogene Emissionen. Diese fallen je nach Standort, Betriebsausrichtung und Management sehr unterschiedlich aus.

Eine 2019 veröffentlichte Studie zeigt eine Abnahme der Lachgasemissionen in der ökologischen Landwirtschaft um 40,2 Prozent gegenüber der konventionellen Landwirtschaft. Auf die Ertragsmenge umgerechnet sind die Treibhausgasemissionen in der ökologischen Landwirtschaft in den meisten Kulturen immer noch geringer als in der konventionellen Landwirtschaft.

Biodiversität

Ökologische und konventionelle Landwirtschaft haben unterschiedliche Effekte auf die auf relativ kleinen, ungenutzten Flächen. Demgegenüber steht eine Kombination aus diesen beiden Ansätzen.<ref name="Rahmann 2011" />

Eine umfassende deutsche Metaanalyse verglich die Biodiversität von ökologischer und konventioneller Bewirtschaftung weltweit (Schwerpunkt EU). Von 343 ausgewerteten Vergleichsstudien bewerteten 83 % der Studien den ökologischen Landbau als positiv für die Biodiversität, 3 % stellten negative Effekte fest.
{| class="wikitable; mw-datatable" style="width:40em; text-align:right;"
|+ '''Effekte ökologischer Bewirtschaftung auf die Biodiversität in Agrarlandschaften'''<ref name="Rahmann 2011">Auswertung von 343 Vergleichsstudien weltweit mit einer Bewertung aus dem ?web of science?; Mehrfachnennung möglich. In: G. Rahmann: ''Biodiversity and Organic farming: What do we know?'' In: ''Landbauforschung ? vTI Agriculture and Forestry Research.'' 3 (61), 2011, S.?189?208. (PDF)</ref>
|- class="hintergrundfarbe9"
! style="width:35%; text-align:left;" rowspan="2"|Indikator
!!colspan="3" style="width:65%; border-bottom: 1pt white solid; text-align:center"| Anzahl der Studien mit nachgewiesener Auswirkung der ökologischen Bewirtschaftung
|- class="hintergrundfarbe9"
! style="text-align:left"|Positiv
!! style="text-align:left"| Ohne Effekt/
Indifferent
!! style="text-align:left"| Negativ
|-
|style="text-align:left"| Landschaft || 0
|-
|style="text-align:left"| Acker-Wildpflanzen || 0
|-
|style="text-align:left"| Grünland-Wildpflanzen || 0
|-
|style="text-align:left"| Flora von Dauerkulturen || 2
|-
|style="text-align:left"| Wirbellose Tiere || 7
|-
|style="text-align:left"| Wirbeltiere || 0
|-
|style="text-align:left"| Bakterien, Hefe, Schädlinge || 1
|-
|style="text-align:left"| Bodenleben || 0
|-
|style="text-align:left"| Agrobiodiversität || 0
|-
|style="text-align:left"| Biodiversität im Allgemeinen || 3
|-
|style="text-align:left"| '''Total''' || '''13 (3 %)'''
|}

Andere Langzeitversuche und Metaanalysen aus den Jahren 2012, 2014 und 2015 kamen ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die ökologische Landwirtschaft sowohl auf der Betriebs- als auch auf der Landschaftsebene gegenüber dem konventionellen Landbau förderlich für die Biodiversität ist. Als Hauptursache gilt der weitgehende Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel, eine geringere und organische Düngung und das Unkrautmanagement.

Das Wissen über die Effekte des ökologischen Landbaus auf das Bodenleben, die Qualität von Landschaftselementen, die genetische Agro- und natürliche Biodiversität sowie die Biodiversität der tropischen und subtropischen Agrarlandschaften ist derzeit relativ gering, quantitative Aussagen können nur in geringem Umfang getroffen werden.<ref name="Rahmann 2011" />

Laut einer 2012 veröffentlichten Meta-Analyse europäischer Daten ist die Biodiversität der ökologischen Landwirtschaft pro Flächeneinheit höher. Es sei jedoch möglich, dass die konventionelle Landwirtschaft mit geeigneten Instrumenten ein ähnliches Biodiversitätsniveau erreichen könne.<ref name="tuomisto">H. L. Tuomisto, I. D. Hodge, P. Riordan, D. W. Macdonald: ''Does organic farming reduce environmental impacts? - A meta-analysis of European research.'' In: ''Journal of Environmental Management.'' 112, 2012, S. 309?320. (online)</ref>

Nährstoffimporte

Ökologisch wirtschaftende Betriebe importieren Teile ihrer Nährstoffe von konventionellen Betrieben. Dies betrifft in erster Linie den Import von organischem Dünger, der nach der EU-Ökoverordnung auch von konventionell wirtschaftenden Betrieben stammen darf. Diese Importe sind insbesondere für ökologisch wirtschaftende Betriebe relevant, die keine Tierhaltung betreiben (die Mehrheit der ökologischen Betriebe). Einer französischen Studie (Nowak u. a., 2013) zufolge betrugen die Nährstoffimporte im Durchschnitt 23 % für Stickstoff, 73 % für Phosphor und 53 % für Kalium. Nach Ansicht der Autoren ist es wichtig, dass diese Importe bei der Berechnung von Ökobilanzen miteinbezogen werden, was bisher nicht ausreichend geschehe.

Problemfelder

In der EU regelt die Durchführungsverordnung (EU) 2016/673 vom 29. April 2016 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen hinsichtlich der ökologischen/biologischen Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle. Insbesondere der erlaubte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird hierdurch geregelt. Zu beachten ist laut der Verordnung 2016/673 das alle Verwendungen, die gemäß der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 für die Landwirtschaft im Allgemeinen zugelassen sind, automatisch auch für die ökologische/biologische Produktion zulässig sind, es sei denn, es wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass für bestimmte Verwendungen restriktivere Bedingungen gelten.<ref name="EU_2016_673" />

Fungizide in der ökologischen Landwirtschaft

Im feuchten Klima Mitteleuropas ist es praktisch unmöglich, Obst und Kartoffeln ohne Pilzbekämpfung anzubauen. In der ökologischen Landwirtschaft sind jedoch keine synthetischen Fungizide, sondern nur Kupfer und Schwefel (Netzschwefel) zugelassen. Kupfer weist aber eine höhere Ökotoxizität als viele Fungizide der konventionellen Landwirtschaft auf.

Kupfer als Pflanzenschutzmittel

Kupfer hat eine relativ hohe Panorama ? Die Reporter, 7. Oktober 2009 22:30 Uhr (im Film ab 12:00)</ref>
Der Biolandbau versucht nach eigenen Angaben, den Einsatz von Kupfer als Pflanzenschutzmittel weiter zu reduzieren. So sollen immer häufiger tolerante und resistente Kartoffel- und Rebsorten angepflanzt werden.

Wie in der konventionellen Landwirtschaft sind im biologischen Weinbau 4?kg Kupfer pro Hektar und Jahr zugelassen.
Die ökologische Landwirtschaft setzt zur Bekämpfung insbesondere der Knollenfäule im Kartoffelanbau Kupfersulfat ein.

Gentechnik in der ökologischen Landwirtschaft

Weltweit ist in der ökologischen Landwirtschaft der Einsatz der Gentechnik nicht gestattet. Diese Position soll die Einhaltung der Standards für einen ökologischen Landbau, wie sie von der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM) festgelegt wurden, gewährleisten.

Saatgut und genetisches Ausgangsmaterial

Obwohl sich einige, vor allem dem n beispielsweise ''Rodelika'')

Seit dem 1. Januar 2009 ist eine neue EU-Öko-Verordnung<ref name="Aoto_rrt_1"> (PDF) S. 11, Frage 7.</ref>

Koexistenz

Eine mögliche Vermischung gentechnisch veränderter Pflanzen mit ökologisch angebauten Pflanzen stellt für die ökologische Landwirtschaft ein Problem dar, da diese gentechnisch veränderte Organismen ablehnt und Bioprodukte aus rechtlicher Sicht keine gentechnisch veränderten Zutaten enthalten dürfen. Hierbei sind zwei Fälle zu unterscheiden:

Ein Imker aus Kaisheim hatte Anfang Mai 2007 vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichts Augsburg gegen ein , wenn sie unter 1829/2003 als Lebensmittel zugelassen sind. Der EuGH wies darauf hin, dass die Zulassungspflicht unabhängig von der Menge des gentechnisch veränderten Materials im Honig gilt. Eine Toleranzschwelle bei nicht zugelassenen GVO ist somit nicht gegeben. Durch das neue Urteil muss die Honigzutat Pollen dann als ?genetisch verändert? gekennzeichnet werden, wenn der Anteil von Pollen aus hierfür zugelassenen Gv-Pflanzen mehr als 0,9 % am Gesamtpollengehalt beträgt.

Berufsausbildung

Biobauer in Österreich

In Österreich ist ''Biobauer/Biobäuerin'' ein offizieller Ausbildungsberuf. In Österreich ist ökologische Landwirtschaft eine staatlich anerkannte Zusatzqualifikation des Berufs ''Landwirt'':
  • ''Biobauer/Biobäuerin'' in Österreich sind ''?LandwirtInnen, die sich auf ökologische landwirtschaftliche (umweltbewusste) Produktion spezialisieren.?''<ref name="BIC-LW"></ref>

Schwerpunkt Biolandbau in der Schweiz

In der Schweiz wird die Ausbildung zum ''Landwirt EFZ mit Schwerpunkt Biolandbau'' angeboten.

''Fachmann/-frau der biologisch-dynamischen Landwirtschaft mit eidgenössischen Fachausweis (BP)'' ist eine offizielle Berufsbezeichnung: ?Fachleute der biologisch-dynamischen Landwirtschaft führen einen Landwirtschaftsbetrieb nach ökologischen Grundsätzen. Sie stellen möglichst natürliche Lebensmittel her und bewirtschaften das Land nachhaltig.?<ref name="berufsberatung.ch/Nahrung">Die Schweizerische Berufsberatung im Internet, berufsberatung.ch (Hrsg.): </ref> Voraussetzung hierzu ist u.?a. der Berufsabschluss als Landwirt EFZ mit Spezialrichtung bzw. Schwerpunkt Biolandbau sowie zusätzliche Berufspraxis.

Die ''Gartenbauschule Hünibach (GSH)'' ist die einzige biologisch-dynamische Gartenbauschule der Schweiz.

Studium Ökologische Agrarwissenschaften in Deutschland

In Deutschland kann man Ökologische Agrarwissenschaften an unterschiedlichen Standorten studieren, ? beispielsweise an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und am Standort Witzenhausen der Universität Kassel.

Siehe auch

Filme

Literatur

  • Julie Guthman: ''Agrarian Dreams: The Paradox of Organic Farming in California.'' University of California Press, Berkeley und London 2004, ISBN 0-520-24094-4.
  • Norbert Knauer: ''Ökologie und Landwirtschaft.'' Ulmer, Stuttgart 1993, ISBN 3-8001-4094-2.
  • Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen: ''Auf ökologischen Landbau umstellen.'' Düsseldorf 2003.
  • Rüdiger Graß, Andreas Bürkert, Michael Wachendorf: ''Ökologische Landwirtschaft'', Eugen Ulmer, UTB-Taschenbuch 2017, ISBN 978-3-8385-4863-0.
  • Gerhardt Preuschen: ''Ackerbaulehre nach ökologischen Gesetzen.'' 2. Auflage. Müller, Karlsruhe 1994, ISBN 3-7880-9873-2.
  • Stiftung Ökologie, Landbau (Hrsg.): ''Ökologie & Landbau.'' Zeitschrift. oekom, München, .
  • Gunter Vogt: ''Entstehung und Entwicklung des ökologischen Landbaus im deutschsprachigen Raum.'' (= ''Ökologische Konzepte.'' Band 99). Stiftung Ökologie & Landbau, 2000, ISBN 3-934499-21-X.
  • Helga Willer: ''Ökologischer Landbau in Europa ? Perspektiven und Berichte aus den Ländern der Europäischen Union und den EFTA-Staaten.'' Bad Dürkheim 1998.
  • Kurt-Dietrich Rathke, Heinz-Joachim Kopp, Dietmar Betz: ''Ökologischer Landbau und Bioprodukte. Recht und Praxis.'' 2. Auflage. Verlag C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60204-7.

Weblinks

Einzelnachweise